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Freitag 27 Januar 2012 - 10:47 Uhr  |  Aus dem Ressort

Jeder Stadtbezirk soll eine Musik-Kita bekommen/WZ

„Die Kinder aus den Musikkindergärten zeigen enorme soziale und sprachliche Kompetenzen. Das sind tolle Ergebnisse“, sagte Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP).

 

 

 

 

Auf Antrag von FDP und CDU beschloss der Jugendhilfeausschuss auch, das Modellprojekt Musikkindergarten von Urdenbach, Heerdt und Unterrath bis Sommer 2014 auf alle Stadtbezirke auszuweiten. „Die Kinder aus den Musikkindergärten zeigen enorme soziale und sprachliche Kompetenzen. Das sind tolle Ergebnisse“, sagte Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP).

 

 

Antrag


der Ratsfraktionen von FDP und CDU –
hier: Der Düsseldorfer Musikkindergarten - Bildung und Erziehung mit und durch Musik - von Anfang an"

 

 

Die Verwaltung wird gebeten das Modell Düsseldorfer Musikkindergärten im integrierten Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplan aufzugreifen und bis zum Sommer 2014 neben den bisher bestehenden „Düsseldorfer Musikkindergärten“ (derzeit in den Stadtbezirken 4, 6 und 9) auch in den anderen Bezirken je einen „Düsseldorfer Musikkindergarten“ in bereits bestehende Einrichtungen zu integrieren. Dabei wird der vom Oberbürgermeister angekündigte „Düsseldorfer Musikkindergarten“ im Haus der Clara-Schumann-Musikschule im Stadtbezirk 1 mit berücksichtigt. In enger Kooperation zum Beispiel mit der Clara-Schumann-Musikschule soll die Verwaltung im musikpädagogischen Personalbereich entsprechende Synergieeffekte erzielen.

 


Jede Kindertagesstätte mit einem musikpädagogischen Angebot ist in seinem Profil klar umrissen und damit Bestandteil der Betriebskostenförderung. Durch die kontinuierliche Fortsetzung dieses erfolgreichen Weges bekennt sich die Stadt Düsseldorf auch in Zukunft zu dem Konzept des Düsseldorfer Musikkindergartens. Darüber hinaus werden weiterhin zusätzlich Spenden zur Mitfinanzierung akquiriert.

 


Begründung:


Die Arbeit in den seit 3 Jahren bestehenden Musikkindergärten hat sich als pädagogisch besonders erfolgreich erwiesen. Hiervon zeugen nicht nur die durchweg positiven Rückmeldungen aus den Grundschulen, in denen Kinder inzwischen eingeschult worden sind, die einen Musikkindergarten besucht haben. Es wird ihnen eine überdurchschnittliche soziale und sprachliche Kompetenz bescheinigt.

 


Gemeinsam mit der Städt. Clara-Schumann-Musikschule hat das Jugendamt der Stadt in den letzten Jahren ein Konzept für die musikalische Erziehung in den Kindertageseinrichtungen entwickelt. Im Rahmen der ganzheitlichen Erziehung und Bildung findet in der Kindertageseinrichtung durch die Musikalisierung eine intensive sprachlich-motorisch-sensorische und musische Förderung aller Kinder statt. Diese umschließt multi-ethnische Erfahrungen von Musizieren, Singen und Bewegen als Alltagskultur.

 


Musik wird als nonverbale Kommunikationsform erlebt. Erfahrungen mit Akustik und Schwingungen schaffen Zugänge zu Naturwissenschaften. Musikalische Bildung entwickelt somit kognitive, emotionale und soziale Schlüsselqualifikationen und befähigt zu Kreativität, Lösungskompetenz und Teamfähigkeit. Die Identifikation und Förderung von besonders interessierten und begabten Kindern findet ebenso statt, wie von Kindern mit besonderem Förderbedarf. Die Eltern werden entsprechend eingebunden.

 

Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann

 

Stephan Friedel



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