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Donnerstag 26 Januar 2012 - 15:51 Uhr  |  Aus dem Ressort

CDU und FDP wollen mehr Musikkindergärten/RP

Bürgermeisterin Marie-Agnes Strack-Zimmermann spricht sich dafür aus, die Musikkindergärten in den städtischen Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplan aufzunehmen, der finanzielle Mittel stellen kann. Denn die einmalige Anschaffung von Musikinstrumenten kostet je Kindergarten rund 15.000,00 €. Für den Musikpädagogen fallen Kosten von 30.000,00 € jährlich an. Kosteneffizient können einzelne Pädagogen für mehrere Kindergärteneingesetz werden.

 

 

 

(vpa) Soziale und emotionale Kompetenzen von Kindern fördern -  das ist Ziel von Musikkindergärten. In die heutige Sitzung des Jugendhilfeausschusses bringen die Ratsfraktionen CDU und FDP einen Antrag zum Thema ein. Darin schlagen sie vor, bis zum Sommer 2014 je eine Kindertagesstätte pro Stadtbezirk als Musikkindergarten auszustatten. Bisher gibt es in Düsseldorf drei solcher Einrichtungen in den Bezirken 4, 6 und 9: Am Robert-Kratz-Weg in Urdenbach, an der Aldekerkstraße in Heerdt und am Cloppenburger Weg in Unterrath.

 


Das Konzept sieht täglich eine Stunde musikpädagogische Begleitung vor. Auf diese Weise soll Musik in das Leben der Kinder integriert werden. Zurzeit werden die Musikkindergärten noch durch Spenden finanziert. Bürgermeisterin Marie-Agnes Strack-Zimmermann spricht sich dafür aus, die Musikkindergärten in den städtischen Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplan aufzunehmen, der finanzielle Mittel stellen kann. Denn die einmalige Anschaffung von Musikinstrumenten kostet je Kindergarten rund 15.000,00 €. Für den Musikpädagogen fallen Kosten von 30.000,00 € jährlich an.

 

Kosteneffizient können einzelne Pädagogen für mehrere Kindergärteneingesetz werden. Bereits seit Jahr 2008 wird das Konzept in den beiden Kindertageseinrichtungen Robert-Kranz-Weg und Aldekerkstraße erprobt. Die pädagogische Arbeit sei sehr erforderlich gewesen, führen die Ratsfraktionen als Begründung für den Antrag an. Kinder, die eine Betreuung im Musikkindergarten bekommen haben, würde auf den weiterführenden Schulen eine überdurchschnittliche soziale und sprachliche Kompetenz bescheinigt. Außerdem könnten früh Erfahrungen mit Akustik und Schwingungen Zugänge zu den Naturwissenschaften schaffen, heißt es im Antrag.



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