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Manfred Neuenhaus Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann

Beschluss des FDP-Präsidiums: Für eine verantwortungsvolle und geordnete Flüchtlingspolitik

1. Isolation Deutschlands in Europa beenden/2. Vorübergehender humanitärer Schutz für Kriegsflüchtlinge/3. Außengrenzen schützen, Registrierungen sicherstellen/4. Europäisches Einwanderungsrecht schaffen/5. Fluchtursachen bekämpfen mehr

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Manfred Neuenhaus Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann



Montag, 04. April 2016 - 14:03 Uhr  |  Aus dem Ressort Rat

Parteien-Zoff: Politiker wollen kein Schulfrei zur Tour de France/FOCUS online

Freitag, 01.04.2016: Die stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, hält nur wenig von Weskes Vorschlag: "Das erinnert stark an DDR-Zeiten, als die Kinder schulfrei bekamen, um Honecker-Auftritte zu bejubeln!", zitiert die "Bild-Zeitung" die Fraktionsvorsitzende.

 

 

50.000 Düsseldorfer Schüler sollen für die „Tour de France 2017“ einen Tag frei bekommen. Stattdessen soll es einen Projekttag zum Thems Fahrradfahren geben. Politiker von CDU, FDP und Linke wehren sich dagegen: „Das erinnert stark an DDR-Zeiten, als die Kinder schulfrei bekamen, um Honecker-Auftritte zu bejubeln!

Tour de France-Auftakt in Düsseldorf: Die SPD in Düsseldorf wünscht sich, dass auch die Jüngsten an dem großen Radsportereignis im Juni 2017 teilnehmen können. Der Landtagsabgeordnete Markus Herbert Weske schlägt daher einen Projekttag vor, an dem die Schüler die Rennstrecke besuchen können.

 

Zwei Tage vor dem Tourauftakt am 29. Juni will der SPD-Politiker die Rennstrecke für Schüler öffnen. "Es wäre doch ein Highlight, wenn die Schüler selbst die Rennstrecke befahren könnten", sagte Weske zu FOCUS Online. Außerdem solle das Thema "Tour de France" zuvor in den Unterricht miteingebaut werden. Der Abgeordnete hofft, dass sich die Schüler dadurch intensiver mit dem Radsport beschäftigen.

50.000 Düsseldorfer Schüler sollen für die „Tour de France 2017“ einen Tag frei bekommen. Stattdessen soll es einen Projekttag zum Thems Fahrradfahren geben. Politiker von CDU, FDP und Linke wehren sich dagegen: „Das erinnert stark an DDR-Zeiten, als die Kinder schulfrei bekamen, um Honecker-Auftritte zu bejubeln!

Tour de France-Auftakt in Düsseldorf: Die SPD in Düsseldorf wünscht sich, dass auch die Jüngsten an dem großen Radsportereignis im Juni 2017 teilnehmen können. Der Landtagsabgeordnete Markus Herbert Weske schlägt daher einen Projekttag vor, an dem die Schüler die Rennstrecke besuchen können.

 

Zwei Tage vor dem Tourauftakt am 29. Juni will der SPD-Politiker die Rennstrecke für Schüler öffnen. "Es wäre doch ein Highlight, wenn die Schüler selbst die Rennstrecke befahren könnten", sagte Weske zu FOCUS Online. Außerdem solle das Thema "Tour de France" zuvor in den Unterricht miteingebaut werden. Der Abgeordnete hofft, dass sich die Schüler dadurch intensiver mit dem Radsport beschäftigen.

 

FDP-Fraktionsvorsitzende fühlt sich an DDR-Zeiten erinnert

 

Während das Organisatoren-Team der Tour und die Stadt Düsseldorf dem Vorschlag des Abgeordneten bereits zugestimmt haben, wehren sich die FDP und die CDU auf Landesebene gegen den schulfreien Tag. Die stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, hält nur wenig von Weskes Vorschlag: "Das erinnert stark an DDR-Zeiten, als die Kinder schulfrei bekamen, um Honecker-Auftritte zu bejubeln!", zitiert die "Bild-Zeitung" die Fraktionsvorsitzende. Markus Herbert Weske kann das nicht nachvollziehen: "Ich weiß nicht, was die Tour de France mit der DDR zu tun haben soll!"

 

Bereits Streit um die Kosten

 

Seit der Bekanntgabe des Tour-Auftakts streiten die Parteien bereits über das Sportereignis. Die FDP stimmte von Beginn an gegen den Tour-Start und kritisiert seither die hohen Kosten. Rund 11 Millionen Euro soll die Veranstaltung kosten, allein 6,2 Millionen wir die Stadt Düsseldorf übernehmen. Die Tour de France beginnt mit der Grand Départ am ersten Juli-Wochenende. Bei den geplanten Einzelzeitfahrten können dann auch alle Kinder der Stadt am Straßenrand zwischen der Messe und der Düsseldorfer Innenstadt mit dabei sein.



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