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Manfred Neuenhaus Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann

Beschluss des FDP-Präsidiums: Für eine verantwortungsvolle und geordnete Flüchtlingspolitik

1. Isolation Deutschlands in Europa beenden/2. Vorübergehender humanitärer Schutz für Kriegsflüchtlinge/3. Außengrenzen schützen, Registrierungen sicherstellen/4. Europäisches Einwanderungsrecht schaffen/5. Fluchtursachen bekämpfen mehr

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Manfred Neuenhaus Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann



Mittwoch, 22. September 2010 - 07:16 Uhr  |  Aus dem Ressort

1.400 Gaslaternen auf der ersten Streichliste WZ

Über die 1.400 Exemplare entscheiden wird der Stadrat aber frühestens im Dezember. Denn zunächst werden die Bezirksvertretungen angehört. „Vorher werden Ausschüsse und der Rat nichts beschließen“, sagt FDP-Fraktionschef Manfred Neuenhaus. Wie viele Politiker ist er in der Frage Gas- oder Elektrolampen gespalten: „Ja, die alten Gasleuchten sind ein Markenzeichen von Düsseldorf, die gibt es in dieser Menge nur noch in Berlin“, sagt er.

 

 

 

Andererseits könne man sich nicht den ökologischen und finanziellen Fakten verschließen, die die Verwaltung jetzt vorlege: Danach verbrauchen die Gaslaternen 46 Mal so viel Energie wie LED. Und: Ihre Verbrauchsleistung von 1.100 Watt entspreche dem Heizverbrauch eines modernen Einfamilienhauses.

 

Doch bleiben bei den Kosten Fragen. Laut Stadt kostet die Umstellung je Laterne 4.000 Euro, macht bei 1.400 Lampen 5,6 Millionen. Schumacher hält das für krass untertrieben: „Da fehlen sicher Rückbaukosten, Abschreibungen und Zinsen. Beim Test in Lohausen hat die Stadt selbst über 11.000 Euro pro Laterne genannt.“ Auch Neuenhaus ist skeptisch: „Offenbar schwanken die Kosten stark, ich höre mal 4.000 und mal 8.000 Euro. Das muss ebenso geklärt werden wie die Frage, ob und wie sich die Anlieger beteiligen.“

1.400 Gaslaternen auf der ersten Streichliste

 

 

von Alexander Schulte

 

 

Stadt legt Masterplan bis 2015 vor. Betroffen sind angeblich nur Lampen an Hauptverkehrsstraßen. Unklarheit bei den Kosten.

 

Düsseldorf. Langsam, aber sicher geht es den alten Gaslaternen in Düsseldorf an den Kragen. Zum Schutze des Klimas will die Stadt jetzt zumindest einen Teil der insgesamt gut 16.800 historischen Leuchten gegen moderne LED-Lampen austauschen. Verkehrsdezernent Gregor Bonin legt am Donnerstag im Umweltausschuss einen 23-seitigen Masterplan für die Jahre 2010-2015 vor, Titel: „Energieeffiziente Straßenbeleuchtung“. Wichtigster Punkt: Umrüstung von 1.400 Gas- auf elektrische Leuchten an 63 Straßen.

 

Bei denen soll es sich nur um Hauptverkehrsstraßen oder um Straßen in Gewerbegebieten handeln. Dort könne und müsse durch helleres Licht die Sicherheit erhöht werden. Nicht betroffen sind Alt- und Innenstadt sowie die Zentren in den Stadtteilen. Und bei den Lampen werden die besonders beliebten Typen „Alt Düsseldorfer“ und „Frankfurter“ ausdrücklich geschont.

 

Gleichwohl ist die Straßenauswahl überaus diskutabel, denn das etwa der kleine Bismarckweg in Grafenberg oder die Karl-Houben-Straße in Lohausen Hauptverkehrsstraßen sein sollen, mutet grotesk an. Für die Initiative Pro Gaslicht ist sogar die ganze Straßenliste „Unfug“: „Auch die Hansaallee ist heute vor allem eine Wohnstraße“, sagt Sprecher Georg Schumacher, „ an den echten Verkehrsachsen gibt es eh seit Jahrzehnten keine Gaslaternen mehr.“

Pro Gaslicht: Laternen sind unser Eiffelturm

 

Ihm und den vielen Anhängern der alten Gaslaternen geht es um das große Ganze, und das hängt er sehr hoch: „Die Laternen sind ein Alleinstellungsmerkmal für Düsseldorf, sie sind unser Eiffelturm“, sagt Schumacher.

 

Über die 1.400 Exemplare entscheiden wird der Stadrat aber frühestens im Dezember. Denn zunächst werden die Bezirksvertretungen angehört. „Vorher werden Ausschüsse und der Rat nichts beschließen“, sagt FDP-Fraktionschef Manfred Neuenhaus. Wie viele Politiker ist er in der Frage Gas- oder Elektrolampen gespalten: „Ja, die alten Gasleuchten sind ein Markenzeichen von Düsseldorf, die gibt es in dieser Menge nur noch in Berlin“, sagt er.

 

Andererseits könne man sich nicht den ökologischen und finanziellen Fakten verschließen, die die Verwaltung jetzt vorlege: Danach verbrauchen die Gaslaternen 46 Mal so viel Energie wie LED. Und: Ihre Verbrauchsleistung von 1.100 Watt entspreche dem Heizverbrauch eines modernen Einfamilienhauses.

 

Doch bleiben bei den Kosten Fragen. Laut Stadt kostet die Umstellung je Laterne 4.000 Euro, macht bei 1.400 Lampen 5,6 Millionen. Schumacher hält das für krass untertrieben: „Da fehlen sicher Rückbaukosten, Abschreibungen und Zinsen. Beim Test in Lohausen hat die Stadt selbst über 11.000 Euro pro Laterne genannt.“ Auch Neuenhaus ist skeptisch: „Offenbar schwanken die Kosten stark, ich höre mal 4.000 und mal 8.000 Euro. Das muss ebenso geklärt werden wie die Frage, ob und wie sich die Anlieger beteiligen.“



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